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Primärmultiplex - Anschluß - ISDN - AnalogBestellen Sie bei uns Ihren Primärmultiplex-Anschluß (30 ISDN-Kanäle). Dabei ist es fast egal bei welcher Telefongesellschaft Sie Kunde werden möchten, da wir Partner von mehr als 100 Telefongesellschaften sind. Wenn Sie auf der Suche nach dem für Sie optimalen Primärmultiplexanschluß sind, nutzen Sie unseren Online-Preisvergleich, der über 100 Telefongesellschaften berücksichtigt: Preisvergleich Monatlich bieten wir PMX-Anschlüsse in bestimmten Regionen Deutschlands zu besonders günstigen Konditionen. Was ist ein Primärmultiplex-Anschluss? Der Primärmultiplexanschluss ist eine Schnittstellendefinition im ISDN, die im wesentlichen von Firmen zum Anschluss von Nebenstellenanlagen an das ISDN verwendet wird. Ein Primärmultiplexanschluss bietet 30 bidirektionale Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s + 1 Signalisierungskanal (D-Kanal) mit 64 kbit/s + 1 Synchronisations-Kanal mit 64 kbit/s = 2.048 kbit/s Bruttobandbreite. Ein Nutzkanal wird mit B-Kanal (von engl. Bearer) bezeichnet. Vom Verständnis entspricht ein Nutzkanal einem Kommunikationskanal, er wird beispielsweise für eine Telefon-Gesprächsverbindung verwendet. Beim Primärmultiplexanschluss werden die Kanäle im Zeitschlitzverfahren (TDM) übertragen, d. h. die Kanäle werden nacheinander übertragen. Zeitschlitz 0 dient der Synchronisation und Fehlerbehandlung mit CRC-Prüfsumme. In Zeitschlitz 16 werden die Daten zu Steuerung der ISDN-Kommunikation übertragen (D-Kanal), und in den Zeitschlitzen 1 bis 15 und 17 bis 31 werden die Nutzkanäle übertragen. Danach fängt ein neuer Rahmen mit Zeitschlitz 0 an. Die Rahmenperiode beträgt demnach 125 µs (Mikrosekunde), die Rahmenwiederholfrequenz ist 8 kHz. Die Leitungsschnittstelle zwischen der Ortsvermittlungsstelle und der Network Termination im Haus wird als UK2-Schnittstelle bezeichnet, die Leitungsschnittstelle zwischen Network Termination und Telefonanlage wird "S2M" genannt. Je Übertragungsrichtung werden für den S2M-Anschluss zwei Drähte (1 Doppelader) benötigt, ein S2M-Kabel besteht daher aus 4 Adern (2 Doppeladern, die einen gemeinsamen, meist mehrlagigen Schirm besitzen können. Die Leitungscodierung beim S2M-Anschluss ist ternär, d. h. es gibt drei elektrische Zustände. Dadurch benötigt die S2M-Schnittstelle je Übertragungsrichtung eine Bandbreite von jeweils nur etwa 1 MHz, während die übertragene Bitrate 2.048 kbit/s (2 Mbit/s) beträgt. Für die Network Termination wird beim Primärmultiplexanschluss der NTPM verwendet. |
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